Finito Medicine
Physiologie

Physiologie-Glossar

159 Begriffe

Adaptatio Metabolica
Metabolische Adaptation, Anpassung an metabolische Veränderungen.
Adaptatio Neuroendocrina
Neuroendokrine Adaptation, die Angleichung des Hormonsystems.
Adaptatio Physiologica
Fizyologische Adaptation, Anpassung der Körpersysteme untereinander; dadurch stimmen die Funktionsabläufe des Organismus miteinander überein.
Adaptatio Receptoris
Rezeptoradaptation bezeichnet die Abnahme der Empfindlichkeit gegenüber einer anhaltenden Reizung.
Aerobe Kapazität
Kapazität zur Nutzung von Sauerstoff, also die Fähigkeit, Sauerstoff zu verwerten.
Aldosteron
Hormon, das die Regulation des Natrium- und Kaliumhaushalts steuert.
Aldosteronum
Aldosteron ist ein Hormon, das das Gleichgewicht von Natrium und Kalium im Körper reguliert.
Assoziationsareal
Rindenbereich, der für die komplexe Verarbeitung von Informationen verantwortlich ist.
Ausdauer
Ausdauer ist die Fähigkeit zu lang andauernder, körperlicher oder allgemeiner Aktivität.
Autoregulatio Renalis
Renale Autoregulation ist die Kontrolle der Nierendurchblutung, also die Steuerung des Blutflusses in den Nieren.
Axis Hypothalamohypophysealis
Hypothalamus-Hypophysen-Achse zur Kontrolle der Stressantwort.
Axis Hypothalamohypophysialis
Hypothalamus-Hypophysen-Achse; Beziehung zwischen Hypothalamus und Hypophyse (Hypophysengewebe).
Blutfluss
Menge an Blut, die pro Zeiteinheit durch ein Gefäß oder Gewebe strömt.
Bulbus olfactorius
Zentrale Verarbeitung von Geruchssignalen (wird als zentrale Schalt- und Verarbeitungsstelle für Riechreize verstanden).
Calcitonin
Calcitonin ist ein Hormon, das den Blutcalciumspiegel senkt.
Canalis Ionicus
Ionenkanal ist eine Proteinstruktur, die den Durchtritt von Ionen durch die Zellmembran ermöglicht.
Capacitas Aerobica
Aerobe Kapazität, die Fähigkeit des Körpers, Sauerstoff zu nutzen.
Capacitas Anaerobica
Anaerobische Kapazität, also die Fähigkeit, Energie ohne Sauerstoff zu produzieren.
Capacitas Vitalis
Vitalkapazität: die maximale Luftmenge, die nach einer maximalen Ausatmung eingeatmet werden kann.
Chemoreceptoris
Chemorezeptor ist ein Rezeptor, der die Blutgase im Körper erfasst.
Chronischer oxidativer Stress
Lang anhaltender Schaden durch freie Radikale, der über einen längeren Zeitraum besteht.
Chronotropia
Kronotropie bezeichnet einen Faktor, der die Herzfrequenz bzw. die Herzschlagrate beeinflusst.
Compliance Pulmonalis
Lungencompliance ist die Fähigkeit der Lungen, sich zu entfalten und auszudehnen.
Contractio Muscularis
Muskelkontraktion: Kontraktion eines Muskels, bei der die Muskel-Fasern verkürzt werden.
Cotransportus
Kotransport bezeichnet den Transport von zwei Stoffen gemeinsam, also die gleichzeitige Beförderung von zwei Substanzen durch denselben Mechanismus.
Degradatio Proteica
Proteinabbau, Proteinzerlegung; es handelt sich um den Abbau und die Zerlegung von Proteinen.
Depolarisatio
Depolarisierung bezeichnet die positive Verschiebung des Ruhepotentials der Zellmembran.
Depolarisation
Verschiebung des Membranpotenzials in Richtung positiver Werte.
Depressio Prolongata
Langanhaltende Depression mit einer Abschwächung der synaptischen Verbindung über längere Zeit.
Determinatio
Determinatio bezeichnet die Determinierung, also die Bestimmung des Schicksals einer Zelle.
Diastole
Diastole bezeichnet die Erschlaffungsphase des Herzens. Dabei füllen sich die Ventrikel mit Blut und die Pumparbeit der Systole wird unterbrochen.
Differenzierung
Zell­spezialisierung; der Prozess der Differenzierung führt dazu, dass Zellen unterschiedliche spezialisierte Funktionen übernehmen können.
Diffusio Pulmonalis
Pulmonale Diffusion: Gasaustausch zwischen den Alveolen und dem Blut.
Digestio
Der Begriff bezeichnet den Verdauungsprozess, bei dem Nahrungsbestandteile abgebaut und anschließend resorbiert werden. Er umfasst sowohl die mechanische als auch die chemische Verdauung.
Dissociatio Oxyhemoglobini
Oxyhämoglobin-Dissoziation, die Abspaltung von Sauerstoff vom Hämoglobin.
Dromotropia
Dromotropie bezeichnet Faktoren, die die Herzleitungsgeschwindigkeit beeinflussen.
Dynamisches Gleichgewicht
Dynamisches Gleichgewicht bezeichnet das Gleichgewicht während der Bewegung.
Elektrische Synapse
Synapse, die Signale über eine direkte elektrische Verbindung überträgt.
Elektrochemischer Gradient
Unterschied in der Ionen-Konzentration und der elektrischen Ladung.
endokrines System
System von Drüsen, die Hormone absondern (hormonsezernierende Drüsen).
Enduratio
Widerstandsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zu anhaltender Aktivität über eine lange Zeit.
Erythrocytus
Erythrocytus: rote Blutkörperchen, also die roten Blutzellen im Blut.
Erythropoietin
Erythropoietin ist ein Hormon, das die Bildung roter Blutkörperchen anregt.
Erythropoietinum
Erythropoetin ist ein Hormon, das die Bildung roter Blutkörperchen anregt.
Excretio Metabolica
Metabolische Ausscheidung, bei der Metaboliten aus dem Körper entfernt werden.
Feedback Endocrinus
Endokrines Feedback: Kontrolle der Hormonproduktion bzw. der hormonalen Ausschüttung durch Regelkreise.
Filtratum Glomerulare
Glomeruläres Filtrat, der erste Harn, der in der Niere gebildet wird.
Fluxus Plasmaticus Renalis
Renaler Plasmastrom, die Menge des Plasmas, die durch die Niere fließt.
Glomeruläre Filtration
Erste Filtrationsphase in der Niere. Filtration des Plasmas durch die Glomeruli aufgrund des Blutdrucks.
Gradiens Electrochemicus
Elektrochemischer Gradient, der durch den Unterschied der Ionen-Konzentration und die Differenz der elektrischen Ladung bestimmt wird.
Gradiens Osmoticus
Der osmotische Gradient ist der Unterschied der Osmolarität im Nierenmark.
Granulozyt
Granulozyt, auch Granularleukozyt genannt; es handelt sich um einen Leukozyten mit Granula in seinem Zytoplasma.
Homeostasis Dynamica
Dynamische Homöostase: Gleichgewicht in veränderlichen Bedingungen.
Homeostasis Glucosi
Glukose-Homöostase: die Stabilität des Blutzuckerspiegels, also die Balance der Glukosekonzentration im Blut.
Hormesis
Hormesis ist eine vorteilhafte Anpassung an eine Belastung durch niedrige Dosen, bei der der Organismus auf den Stress positiv reagiert.
Hormone
Hormone sind chemische Botenstoff-Moleküle, die von endokrinen Drüsen sezerniert werden.
Hormones Hypothalamici
Hypothalamische Hormone sind Hormone, die vom Hypothalamus ausgeschüttet werden.
Hormones Pancreaticae
Pankreas-Hormone sind Hormone, die aus dem endokrinen Anteil des Pankreas abgesondert werden.
Hormones Parathyroidei
Parathormon(e) sind Hormone, die von der Nebenschilddrüse ausgeschüttet werden.
Hormones Thyroidei
Schilddrüsenhormone sind Hormone, die von der Schilddrüse sezerniert werden.
Hydrostatischer Druck
Hydrostatischer Druck ist der Druck, der durch eine Flüssigkeitssäule erzeugt wird.
Hyperpolarisation
Hyperpolarisation ist ein Membranpotenzial, das negativer ist als das Ruhepotenzial.
Immunosenescentia
Immunosenescentia bezeichnet die Immunalterung, also das Fortschreiten der Alterung des Immunsystems.
Immunseneszenz
Altersbedingte Veränderung, die als Abnahme der Funktionen des Immunsystems über die Zeit beschrieben wird.
Implantatio
Implantation ist das Anhaften des Embryos an der Gebärmutterschleimhaut.
Implantation
Anheftung des Embryos an die Gebärmutterschleimhaut bzw. an die Wand der Gebärmutter.
Inductio
Inductio ist die Auslösung einer zellulären Differenzierung, also die Stimulation der Zell­ausdifferenzierung.
Inhibitio Postsynaptica
Postsynaptische Inhibition bezeichnet die Unterdrückung der Weiterleitung in der Zelle nach der Synapse.
Inspiratio
Inspiratio ist die Inspiration, also das Atmen bzw. das Einatmen von Luft.
Inspiration
Inspiration bezeichnet das Einatmen, also das Atmen durch Einziehen von Luft in die Lunge.
Intestinale Barriere
Schutzfunktion der Darmwand als Barriere gegenüber schädlichen Einflüssen.
Intrinsic Factor
Intrinsic Factor ist ein Protein, das notwendig ist, damit Vitamin B12 im Körper aufgenommen werden kann.
Kapazitation
Kapazitation: Spermien gewinnen ihre Befähigung zur Befruchtung.
Knochenumbau
Knochenbildung und Knochenabbau. Dabei findet der fortlaufende Prozess des Knochenumbaus statt, bei dem alte Knochensubstanz abgebaut und neues Knochengewebe gebildet wird.
Kontraktilität
Fähigkeit des Herzmuskels, sich zusammenzuziehen. Eine grundlegende Eigenschaft der Myokardfasern.
Lactatio
Laktatio bezeichnet die Milchproduktion und die Abgabe von Milch.
Liquor Synovialis
Synovialflüssigkeit, also die gelenkgleitende bzw. gelenkschmierende Flüssigkeit.
Lymphknoten
Lymphfiltration und Immunität durch die Filtration der Lymphe sowie die immunologische Funktion im Lymphknoten.
Memoria
Gedächtnis: Speicherung von Informationen und deren Abruf bzw. Wiedererinnerung.
Memoria Declarativa
Deklaratives Gedächtnis ist das Gedächtnis für Fakten und Ereignisse.
Memoria Longa
Langzeitgedächtnis: Speicherung dauerhaft oder über lange Zeiträume hinweg, sodass Informationen als langfristig abrufbare Inhalte erhalten bleiben.
Memoria Proceduralis
Prozedurales Gedächtnis: Das Gedächtnis für Fertigkeiten und Gewohnheiten.
Menstruationszyklus
Weiblicher Fortpflanzungszyklus, der sich regelmäßig wiederholt und mit den Vorgängen der Menstruation verbunden ist.
Metabolismus Basalis
Der basale Stoffwechsel ist der grundlegende Energieverbrauch des Körpers.
Microbiota Intestinalis
Die Darmmikrobiota bezeichnet die Mikroorganismen, die im Darm leben.
Mictio
Mictio bedeutet das Wasserlassen, also das Entleeren der Blase.
Miktionsreflex
Miktionsreflex, auch Blasenentleerungsreflex: Der Reflex, der die Entleerung der Blase auslöst.
Motilitas Colonica
Kolonmotilität ist die Beweglichkeit des Dickdarms, also seine Fähigkeit, sich zu bewegen.
Muskeladaptation
Muskeladaptation an die Ausübung von Bewegung (Sport) als Reaktion auf das Training.
Muskelhypertrophie
Zunahme der Muskelmasse, also eine Vergrößerung des Muskels durch Hypertrophie.
Neurotransmissio Adrenergica
Adrenerge Übertragung, eine durch Noradrenalin vermittelte Nervenübertragung.
Neurotransmissio Cholinergica
Cholinergische Übertragung, durch Acetylcholin vermittelte neuronale Signalübertragung.
Neurotransmission
Signalübertragung zwischen Nervenzellen; erfolgt über chemische und elektrische Synapsen.
Neurotransmitter
Neurotransmitter sind chemische Substanzen, die Signale zwischen Nervenzellen übertragen.
Olfaktion
Geruchswahrnehmung, also die Wahrnehmung von Gerüchen über den Geruchssinn.
Olfaktorisches Gedächtnis
Erinnerung an Gerüche; das olfaktorische Gedächtnis umfasst die Speicherung und den Abruf von Geruchsinformationen.
Onkotischer Druck
Der osmotische Druck, der durch Proteine erzeugt wird (proteingebildeter osmotischer Druck).
Pankreashormone
Hormone, die vom endokrinen Anteil der Bauchspeicheldrüse sezerniert werden.
Parathormonum
Parathormon: ein Hormon, das den Calciumspiegel im Blut erhöht.
Partus
Geburt, das heißt das Hervorkommen des Fetus aus dem Mutterleib in die Welt.
Pepsinogenum
Pepsinogen ist die Vorstufe des Pepsins, einem Magenprotease-Enzym, das zur Verdauung von Proteinen beiträgt.
Perfusio Pulmonalis
Pulmonale Perfusion bezeichnet die Durchblutung der Lunge, also den Blutkreislauf in den Lungen.
Plasticitas Developmentalis
Entwicklungsbedingte Plastizität, also die Anpassung an Umweltbedingungen.
Plasticitas Synaptica
Synaptische Plastizität ist die Fähigkeit von Synapsen, sich zu verändern.
Potentialis Actionis
Ein Aktionspotenzial ist ein elektrisches Signal, das in erregbaren Zellen entsteht.
Pressio Diastolica
Der diastolische Blutdruck ist der niedrigste Druck während der Entspannungsphase des Herzens (während der Diastole).
Pressio Glomerularis
Der glomeruläre Druck ist der Blutdruck in den glomerulären Kapillaren.
Pressio Hydrostaticus
Hydrostatischer Druck, der Druck, der durch die Flüssigkeitssäule erzeugt wird.
Pressio Oncoticus
Der onkotische Druck ist der osmotische Druck, den die Proteine erzeugen.
Pressio Systolica
Systolischer Blutdruck ist der höchste Druck, der während der Kontraktion des Herzmuskels auftritt.
Programmatio Fetalis
Fetale Programmierung, entwicklungsbezogene metabolische Programmierung.
Receptoris Hormonalis
Hormonrezeptor ist ein Zelloberflächenprotein, das Hormone erkennt.
Receptoris Membranae
Membranrezeptor: Protein in der Zelloberfläche, das Signal-Moleküle erkennt.
Receptoris Metabotropicus
Metabotropischer Rezeptor, ein G-Protein-gekoppelter Rezeptor.
Reflexus Autonomicus
Autonomer Reflex: ein Reflex, der unwillkürlich und ohne bewusste Steuerung auftritt.
Reflexus Enterogastricus
Enterogastrischer Reflex: ein Reflex, der vom Darm auf den Magen wirkt.
Reflexus Spinalis
Rückenmarksreflex, ein einfacher Reflex, der im Rückenmark stattfindet.
Regeneration
Gewebeneubildung; Erneuerung von Gewebe durch Wiederherstellung bzw. Ersatz beschädigter Strukturen.
Regulatio Allosterica
Allosterische Regulation ist die Veränderung der Proteinaktivität durch ein anderes Molekül.
Regulatio Metabolica
Metabolische Regulierung, die Regulierung des Stoffwechsels.
Remodellatio Ossium
Knochenumbau, bei dem Knochenaufbau und Knochenabbau stattfinden.
Repolarisation
Repolarisation ist die Rückkehr der Zellmembran zum Ruhepotenzial.
Rezeptoradaptation
Rezeptoradaptation bezeichnet eine verminderte Empfindlichkeit gegenüber einem kontinuierlichen Stimulus.
Rhythmus Circadianus
Zirkadianer Rhythmus, ein biologischer Zyklus von ungefähr 24 Stunden.
Saturatio Oxygeni
Die Sauerstoffsättigung bezeichnet die Sättigung des Hämoglobins mit Sauerstoff.
Sauerstoffverbrauch
Sauerstoff, der während der Ausübung von Bewegung verbraucht wird.
Secretio Pancreatica
Pankreassekretion ist die Sekretion der Bauchspeicheldrüse mit ihren Verdauungsenzymen.
Segmentatio
Segmentatio bezeichnet die Segmentierung bzw. Segmentationsvorgänge und umfasst die Durchmischung des Darminhalts.
Sensorische Diskrimination
Sensorische Diskrimination ist das Unterscheiden zwischen Reizen.
Sexualhormone
Sexualhormone sind Hormone, die das Fortpflanzungssystem regulieren.
Signalverstärkung
Verstärkung des Signals während einer intrazellulären Signalkaskade.
Sphincter Externus
Der äußere Schließmuskel ist ein willentlich gesteuerter Anal-Schließmuskel.
Stereoskopisches Sehen
Stereoskopisches Sehen bezeichnet die dreidimensionale visuelle Wahrnehmung.
Stress Mechanicus
Mechanischer Stress ist die Belastung durch physikalische Kräfte, also das Ausgesetztsein gegenüber mechanischen Einwirkungen.
Stress Osmoticus
Osmotischer Stress ist die Exposition gegenüber Veränderungen der Osmolarität.
Stress Thermicus
Termaler Stress, der durch die Exposition gegenüber Temperaturänderungen verursacht wird.
Summatio Spatialis
Summatio Spatialis bezeichnet die räumliche Summation: die Zusammenführung von Erregungen, die aus verschiedenen Quellen stammen.
Summatio Temporalis
Zeitliche Summation, die Aufsummierung der Effekte aufeinanderfolgender Reize.
Superkompensation
Superkompensation bezeichnet die nach einer Belastung nach dem Training auftretende Leistungssteigerung, die über das Ausgangsniveau hinausgehen kann.
Synapsus Chimica
Chemische Synapsen sind Synapsen, die über Neurotransmitter die Signalübertragung vermitteln.
Synapsus Electrica
Elektrische Synapsen sind Synapsen, die durch eine direkte elektrische Verbindung ein Signal übertragen.
Systema Nervosum Centrale
Das zentrale Nervensystem umfasst das Gehirn und das Rückenmark.
Systole
Kontraktionsphase des Herzens. Zeitraum, in dem die Ventrikel kontrahieren, um Blut in die Arterien zu pumpen.
Systolischer Druck
Höchster Druck während der Herzaktion, also während der Kontraktion des Herzens.
Thermische Belastung
Thermische Belastung ist die Exposition gegenüber Temperaturschwankungen.
Tonus Bronchialis
Der Bronchialtonus ist die Spannung der Bronchialglattmuskulatur.
Tonus Parasympathicus
Parasympathischer Tonus, die basale Aktivität des parasympathischen Nervensystems.
Tonus Posturalis
Posturaler Tonus: Muskeltonus, der die Körperhaltung und damit die Ausrichtung des Körpers ermöglicht.
Tonus Sympathicus
Sympathischer Tonus, basale Aktivität des sympathischen Nervensystems.
Tonus Vascularis
Der vaskuläre Tonus ist die basale Spannung der glatten Gefäßmuskulatur.
Transductio Mechanica
Mechanische Umwandlung: Umwandlung von Schallwellen in Nerven-Signale.
Transportus Activus
Aktiver Transport ist der Transport von Stoffen unter Nutzung von ATP-Energie gegen den Konzentrationsunterschied.
Transportus Activus Intestinalis
Der Transportus activus intestinalis ist die aktive Beförderung von Nahrungsstoffen durch den Darm, wobei Energie aufgewendet wird, um die Resorption zu ermöglichen.
Ventilation-Perfusion-Verhältnis
Beziehung zwischen der Ventilation der Lunge und dem Blutfluss.
Vesiculus Synapticus
Synaptische Vesikel: intrazelluläre Bläschen, die Neurotransmitter speichern.
Volumen Residualis
Residuales Volumen: das nach maximaler Exspiration in der Lunge verbleibende Luftvolumen.
Volumen Tidalis
Tidalvolumen: die Menge Luft, die bei jedem Atemzug aufgenommen wird.
Zelluläre Seneszenz
Abnahme der zellulären Funktionen im Laufe der Zeit, gekennzeichnet durch eine verminderte Zellleistung.
Zellzyklus
Prozess der Zellteilung, der die geordnete Abfolge von Wachstums- und Teilungsschritten in einer Zelle beschreibt.